TREIBKRAFT.THEATERINTERVENTIONEN

Produktionen

Der Teil und das Ganze

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Seit Juni 2017 proben die geflüchteten und nicht-geflüchteten jungen Schauspieler des TREIBKRAFT.theaters zum Thema Angleichung und Diversität. Dabei nutzen sie Texte vom Dortmunder Autor Sascha Prantschke, der Figuren und Szenerien parallel zum Probenprozess entwirft, die thematisieren, wie sich das einzelne Individuum in der heutigen, urbanen und vielfältigen Gesellschaft seinen Platz sucht. Die Proben finden in Probenräumen des Kubus Hamm statt, aber auch inmitten der Hammer Innenstadt mit ihren urbanen Strukturen, wie in der Fußgängerzone oder im Martin-Luther-Viertel, wo auch eine erste Präsentation im Rahmen des Projektes Be a_part of me am 10.9.2017 stattgefunden hat. Geplant ist eine abschließende Präsentation im Kubus am 07.12.2017.

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Seit Juni 2017 proben die geflüchteten und nicht-geflüchteten jungen Schauspieler des TREIBKRAFT.theaters zum Thema Angleichung und Diversität. Dabei nutzen sie Texte vom Dortmunder Autor Sascha Prantschke, der Figuren und Szenerien parallel zum Probenprozess entwirft, die thematisieren, wie sich das einzelne Individuum in der heutigen, urbanen und vielfältigen Gesellschaft seinen Platz sucht. Die Proben finden in Probenräumen des Kubus Hamm statt, aber auch inmitten der Hammer Innenstadt mit ihren urbanen Strukturen, wie in der Fußgängerzone oder im Martin-Luther-Viertel, wo auch eine erste Präsentation im Rahmen des Projektes Be a_part of me am 10.9.2017 stattgefunden hat. Geplant ist eine abschließende Präsentation im Kubus am 07.12.2017.

Gefördert wird das Projekt von der Stadt Hamm (Interkultur Fonds), dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (Individuelle Künstlerförderung im Pilotraum Ruhr – IKF) und der Volksbank Hamm.

Bin ich rechts? – ein theatraler Politomat

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Klassenzimmerstück für Jugendliche ab Klasse 10 und Erwachsene von TREIBKRAFT.theater

„Es passiert sehr, sehr viel auf der Welt. Die Globalisierung schafft Gewinner und Verlierer. Kriege, Klimawandel, Flüchtlinge, Wirtschaftskrise, Brexit… und, und, und. Da ist die Gefahr groß, den Überblick zu verlieren, Angst zu bekommen und deshalb Entscheidungen zu treffen, die in Abschottung und Nationalismus führen. Das ist ein Sackgasse. Wir müssen Sorgen und Ängste offen ansprechen und gemeinsam nach Lösungen suchen. Und wer Sorgen hat, ist nicht automatisch rechts. Die Frage nach der Bildung politischer Meinungen und politischer Lager ist ausschlaggebend für das Klassenzimmerstück „Bin ich rechts? Ein theatraler Politomat“.

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„Es passiert sehr, sehr viel auf der Welt. Die Globalisierung schafft Gewinner und Verlierer. Kriege, Klimawandel, Flüchtlinge, Wirtschaftskrise, Brexit… und, und, und. Da ist die Gefahr groß, den Überblick zu verlieren, Angst zu bekommen und deshalb Entscheidungen zu treffen, die in Abschottung und Nationalismus führen. Das ist ein Sackgasse. Wir müssen Sorgen und Ängste offen ansprechen und gemeinsam nach Lösungen suchen. Und wer Sorgen hat, ist nicht automatisch rechts. Die Frage nach der Bildung politischer Meinungen und politischer Lager ist ausschlaggebend für das Klassenzimmerstück „Bin ich rechts? Ein theatraler Politomat“.

Das Theaterstück „Bin ich rechts?“ fragt, wie politische Haltung und politische Lager entstehen. Die Aufführungen sind so angelegt, dass sie in einer politischen Wertediskussion enden, die den Schülerinnen und Schülern helfen soll, die eigenen politischen Haltungen zuzuordnen. Zum Stück:
Jens und André sind für „Bin ich rechts?“ – ein mit Bundesgeldern finanziertes Projekt für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit - in verschiedenen Schulen unterwegs. Doch heute läuft alles irgendwie anders, da Peter krank ist. Peter ist sonst der Kopf des Teams. Jens fängt an, das Konstrukt des Projekts in Frage zu stellen. Es kommt zur Auseinandersetzung zwischen den beiden. Jens will zwar nichts mit Nazis zu tun haben, aber wenn rechts, dann doch richtig, oder? Was ist politisch überhaupt eindeutig? Steuern rauf oder runter? Ausländer rein oder raus? Nachbarn lieben oder meiden? Jens ist auf der Suche nach politischer Klarheit. André möchte gerne die Werte der Demokratie vermitteln. Geht das denn mit den Schülerinnen und Schülern dieser Schule? Wo stehen sie denn überhaupt? Und wie wollen sie miteinander reden? Als Spielart ist ein interaktives Spiel gedacht. Es lehnt an Spielprinzipien des Videospiels an. D. h. die Schüler können ins Spielgeschehen eingreifen und den Spieler in verschiedene Richtungen lenken und so den Ausgang der Geschichte selbst bestimmen.

Text: Erpho Bell,
Regie: Reimar de la Chevallerie,
Es spielen: Matthias Damberg & Philip Gregor Grüneberg,
Assistenz/Theaterpädagogik: Andrea Nolden
Organisation : Katja Ahlers
Öffentlichkeitsarbeit : Kira Hüllenkremer,
Layout: Sabine Gorski
Für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene
Karten 8 €/ Ermäßigt 3 €
Kartenreservierung: post@treibkraft-theaterinterventionen.de


Premiere
12.06.2017 in der Jugendkirche in Hamm

Weitere Aufführungen
Schulvorstellungen
05.10.8:45, 11:15 UhrFriedrich-List-Berufskolleg Hamm
19.10.9:30, 12:00 UhrGesamtschule Friedensschule Hamm
13.11.11:30 UhrBeisenkamp Gymnasium Hamm
15.11.10:00, 12:30 UhrAlbert-Schweitzer-Hauptschule
16.11.9:45, 12:15 UhrStädtisches Gymnasium Herten
16.11.15:00 UhrSRH Hochschule Hamm
20.11.9:30, 12:00 UhrMärkisches Gymnasium
21.-23.11.8:00, 10:30 UhrFritz-Winter-Gesamtschule Ahlen
14.12.11:40 UhrWestfalenkolleg Dortmund, Rheinische Straße 67
15.12.9:00, 11:40 UhrBert-Brecht-Gymnasium Dortmund, Sumbecks Holz 5

Abendvorstellungen
06./07.09.Festival in Bremerhaven (Leher Kultursommer)
13.11.18:00 UhrBeisenkamp Gymnasium, Am Beisenkamp 1
16.11.19:30 UhrSRH Hochschule Hamm, Kleist-Forum
28.11.19:30 UhrFriedensschule Hamm, Marker Allee 20
14.12.19:30 UhrWestfalenkolleg Dortmund, Rheinische Straße 67


Kontakt

Katja Ahlers (Projektleitung)
post@treibkraft-theaterinterventionen.de

Matthias Damberg (Schauspieler)
matthiasdamberg@hotmail.com

presse artikel


Gefördert von:

In Kooperation mit:

Brenne

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KOOPERATION TREIBKRAFT MIT BOAT PEOPLE PROJEKT GÖTTINGEN

„Ein theatrales Forschungsprojekt zu Islamismus mit Hilfe von Motiven aus Friedrich Schillers „Die Räuber“
Ein fragmentarischer Theatermonolog für Jugendliche ab 13 Jahren
Premiere Donnerstag, 8.12.2016 in Göttingen

„Ein theatrales Forschungsprojekt zu Islamismus mit Hilfe von Motiven aus Friedrich Schillers „Die Räuber“
Ein fragmentarischer Theatermonolog für Jugendliche ab 13 Jahren
Premiere Donnerstag, 8.12.2016 in Göttingen


Göttinger Tageblatt zu Brenne: Neue Theaterproduktion des freien Theaters

HNA zu Brenne: Neues Boat-People-Stück "Brenne": Vom Hoferben zum Gotteskrieger

Muskelmann

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THEATER IM FITNESS-STUDIO FÜR ALLE AB 12 JAHREN

Hier begegnen sich zwei Welten mit zwei Menschen. Der Schauspieler Matthias, der sich und seinen Körper fit hält. Und Reimar, der Regisseur, der lieber Theater als Sport macht. Es geht um Identität, um Spiegelungen, um Schönheitsbilder und Körperkult. Fragen, die in einer Leistungsgesellschaft eigentlich alle betreffen, die mithalten wollen. Geht das überhaupt noch ohne Hilfsmittel? Müssen wir uns leistungsfähig dopen, um mithalten zu können. Und: Wer läuft hier vor wem davon?

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Hier begegnen sich zwei Welten mit zwei Menschen.

Der Schauspieler Matthias, der sich und seinen Körper fit hält. Und Reimar, der Regisseur, der lieber Theater als Sport macht. Es geht um Identität, um Spiegelungen, um Schönheitsbilder und Körperkult. Fragen, die in einer Leistungsgesellschaft eigentlich alle betreffen, die mithalten wollen. Geht das überhaupt noch ohne Hilfsmittel? Müssen wir uns leistungsfähig dopen, um mithalten zu können. Und: Wer läuft hier vor wem davon?
Sport ist der individuelle Gestaltungsraum für den eigenen Körper. Besonders im Fitnesssport. Die Selbstoptimierung ist hier wie in keinem anderen Sport möglich und dabei wird offensichtlich mit leistungssteigernden Mitteln gearbeitet – wenn man nicht dopt, kann man nicht Mr. Olympia werden, das ist ein offenes Geheimnis. Mittlerweile sind 10 Millionen Deutsche Mitglied in einem Fitnessclub – der Volkssport Nummer 1. Gerade bei jungen Menschen hat sich das sportliche Verhalten stark verändert: nicht der Vereinssport steht an erster Stelle, sondern das individuelle Training in einem privaten Fitnessclub. Viele Deutsche sind in Bewegung, aber in welche Richtung? Ist es das Ziel schön und stark zu sein? Wird der neue Fitness-Hype von der Sehnsucht nach dem perfekten Körper angetrieben? Wohin führt uns die technische Entwicklung? Smartwatches ermöglichen ein lückenloses Selftracking aller Bewegungen bis hin zum Pulsschlag. Nahrungsergänzungsmittel optimieren unsere Stoffwechselprozesse.

In den letzten zehn Jahren hat Doping im Freizeitsport sprunghaft zugenommen. Dies ist kein Einzel-Phänomen des Bodybilder-Spitzensports. Die Einnahme von Wachstumshormonen, anderen Medikamenten und Eiweißpräparaten ist längst Alltag im Breitensport. Nach Schätzungen nutzen 8 bis 10 % der Fitnessstudiobesucher in Deutschland leistungssteigernde Mittel – das sind etwa 1.000.000 Menschen. Doping ist im Freizeitsport längst ein viel größeres Problem als im Spitzensport.

Das Theaterstück „Muskelmann“ von Erpho Bell sucht mit Hilfe des Fitnesssports Antworten auf Fragen rund um ein gutes und erfülltes Leben heute. In der Inszenierung von Reimar de la Chevallerie wird mit viel Körpereinsatz geträumt, gestritten und geschwitzt. Und dabei lässt er den Schauspieler Matthias Damberg nicht allein, er arbeitet sich mit ihm gemeinsam ab. Ein packendes Duell Körper gegen Kopf. Was wird aus dem Muskelmann?



Inszenierung: Reimar de la Chevallerie (boat people projekt Göttingen)
Text & Dramaturgie: Erpho Bell
Mit: Matthias Damberg & Reimar de la Chevallerie
Dauer: ca. 60min.
Gefördert von:

Kooperationsparter:

Leere Fülle / Kunst im Quartier

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Von Juni bis November 2016 findet im Dortmunder Unionviertel, im Essener Quartier City-Nord und in der Hammer Innenstadt das urban social art project LEERE_FÜLLE statt. Es verbindet Künstler*innen mit den Bewohner*innen der Quartiere und zugleich die Sparten Musik, Tanz, Medienkunst, Fotografie, Literatur. Veranstaltet wird LEERE_FÜLLE von Vier.D aus Dortmund. In Hamm heißt es „Kunst im Quartier“ und wird hier vom Bundesprogramms JUGEND STÄRKEN im Quartier / Job Center Hamm finanziert. http://www.leere-fuelle.de

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LEERE_FÜLLE 2016 - ortsspezifische künstlerische Forschungslabore.

Von Juli bis Oktober transformiert das urban social art - Projekt LEERE_FÜLLE das Dortmunder Unionviertel, das Essener Quartier City-Nord und die Hammer Innenstadt in künstlerische Forschungslabore. KünstlerInnen verbinden sich mit den BewohnerInnen der Quartiere, arbeiten interdisziplinär in den Sparten Theater, Musik, Tanz, Medienkunst, Fotografie und Literatur. Erkundet werden die Phänomene und Paradoxien von Leerstand und Überfülle in den sich immer noch stark wandelnden Städten: an einem Tag noch ein temporärer Kunstsalon, am nächsten ein Handyshop, am übernächsten vielleicht wieder gähnende Leere. Flankiert von der zunehmenden Leere der Gesellschaft und Vereinzelung der Bewohner der Städte findet eine permanente Neudefinition der persönlichen und sozialen Leere und Fülle in Endlosschleife statt Samstag, 22. November, 16:30 Uhr Der Kunst-Parcours durch die Innenstadt von Hamm Die Innenstadt von Hamm befindet sich im Wandel. Die einst belebte Fußgängerzone löst die Sehnsucht nach neuen Perspektiven ab. LEERE_FÜLLE nimmt sich dem Gegensatz zwischen Leere und Fülle, Konsum und Verödung mit einer „kulturellen Stadtintervention“ an. Zwischen öffentlichen Institutionen, Einzelhandel und strukturbedingten Leerräumen haben Kunst und Kultur Raum zu wachsen. Ein Garten inmitten der Stadt, Tänzer im Glaskasten, Videos in der Luft. LEERE_FÜLLE möchte mit seinem Kunst-Parcours auf eine ganz eigene Ästhetik der Hammer Innenstadt aufmerksam machen. Der künstlerische Parcours wird von Ergebnissen von Foto- und Schauspiel-Workshops für Jugendliche, die im Sommer stattfanden, ergänzt und an mehr oder weniger zu erwartenden Orten im Stadtraum gezeigt. Weitere Infos

Fotos von "Feußner Fotografie Hamm"

Eine Video-Dokumentation des Projekts:

Bunt

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Alles so schön bunt! Die Vielfalt der Farben Ein spartenübergreifendes Projekt im Dortmunder U mit Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 14 Jahren. Zusammen mit den Teilnehmern wurden zum Projektthema Schauspielszenen, Choreografien und Ideen für Videos entwickelt und realisiert. Gemeinsame, öffentliche Präsentation aller künstlerischen Ergebnisse im Dortmunder U war am 2.04.2016.

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Alles so schön bunt! Die Vielfalt der Farben Ein spartenübergreifendes Projekt im Dortmunder U mit Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 14 Jahren. Zusammen mit den Teilnehmern wurden zum Projektthema Schauspielszenen, Choreografien und Ideen für Videos entwickelt und realisiert. Gemeinsame, öffentliche Präsentation aller künstlerischen Ergebnisse im Dortmunder U war am 2.04.2016.

Was von uns bleibt

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Outdoor Produktion mit Tanz, Theater, Feuer Premiere am 15.5.2016 im BigTipi Dortmund Angelehnt an den alten Epos „Gilgamesch“ begeben sich 18 jugendlichen Akteure zwischen 14 und 18 Jahren auf eine Reise durch die Zeit.

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Outdoor Produktion mit Tanz, Theater, Feuer Premiere am 15.5.2016 im BigTipi Dortmund Angelehnt an den alten Epos „Gilgamesch“ begeben sich 18 jugendlichen Akteure zwischen 14 und 18 Jahren auf eine Reise durch die Zeit. Sie setzen sich mit den Fragen auseinander, mit denen sich auch schon Gilgamesch im 3. Jahrtausends vor Chr. beschäftigt hat: warum streben wir nach ewiger Jugend und was für Spuren hinterlassen wir auf dieser Welt. In einer Outdoor-Präsentation am Big Tipi werden die Themen der heutigen Jugendlichen mit der Geschichte des Gilgamesch verknüpft und mit Tanz, Theater und Feuer künstlerisch umgesetzt. Die Akteure: Alisa Kuznetsova, Adnan Allabani, Adriana Reinecke, Ahmed Rashid, Franziska Flick, Gabriel Pozo, Hannah Teigel, Henrike Tünnermann, Hussein Hussein, Janesha Jeyakaran, Johanna Klammer, Lara Busche, Lea Getta, Lena Holtmeyer, Lotta Severin, Marie Cok, Mohamad Moshoeb, Sarah Sorhagen Die Künstler: Tanz: Birgit Götz Theater: Katja Ahlers Feuer: Dennis Görke

Aufmachen

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"AUFmachen – Visionen zum Aufbrechen"

Premiere am 31.10.2016, in der Jugendkirche Hamm Angeregt durch die vielen Flüchtlinge, die auch in Hamm gelandet sind, gab es, gemeinsam mit der Flüchtlingshilfe Hamm e. V. die Überlegung, eine Gruppe zu etablieren. So entstand die Gruppe Connect, eine Gruppe für Jugendliche und junge Erwachsene aus Hamm und der ganzen Welt. „Aufmachen“ war ihre erste Produktion

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„AUFmachen – Visionen zum Aufbrechen“
am Montag, den 31.10.2016 um 19:00 Uhr
in der Jugendkirche Hamm, Martin-Luther Straße
Angeregt durch die vielen Flüchtlinge, die auch in Hamm gelandet sind, gab es, gemeinsam mit der Flüchtlingshilfe Hamm e. V. die Überlegung, eine Gruppe zu etablieren. So entstand die Gruppe Connect, eine Gruppe für Jugendliche und junge Erwachsene aus Hamm und der ganzen Welt. Im September 2016 wurde Connect vom Runden Tisch gegen Radikalismus und Gewalt mit dem Preis „Miteinander 2016“ ausgezeichnet.

Nun präsentieren die Connect-Mitglieder, ihre Ergebnisse, die sie seit April erarbeitet haben. In wöchentlichen Proben sind sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Hamm und aller Welt begegnet. Sie haben sich kennengelernt und gemeinsam mit Hilfe von Video, live Musik und Theater künstlerische Visionen für ein gemeinsames Miteinander entwickelt, die nun abschließend präsentiert werden. Begleitet wurden sie hierbei u. a. durch Pfarrerin Dr. I. Keßner, Musikerin U. Egermann und Theaterpädagogin K. Ahlers.

Es spielen
Diren Acar, Joyce Kemper, Shoukry Alkhouri, Lennart Luhmann, Nathalie David, Jacqueline Müller, Mohammad Hasan, Aleyna Satilmis, Mustafa Hassan-Almohammad, Katja Sellmann, Hamid Hussein, Mahmoud Swied, Cansel Kaplan, Zabi Tajik

Band
Simon Deregowski, Bernhard Egermann, Ulrike Egermann, Paula Föst, Alaa Nakshi, Mohammad Hasan, Benedikt Preis

Technik
Simon Giesecke, Maike Häger, Thomas Pälmke, Florian Rosenbusch

Künstlerische Leitung
Katja Ahlers

Assistenz
Jacqueline Müller

Musikalische Gestaltung
Ulrike Egermann und Benedikt Preis

Organisatorische Leitung
Holger Spies und Iris Kessner

Videogestaltung
Sebastian Johannfunke

Gefördert von:

Kooperationsparter:

Steh Deinen Mann

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Fußballtheaterstück in der Umkleidekabine. Über Homophobie im Fußball Eine Produktion von boat people projekt Göttingen. Mit Matthias Damberg

Matthias, Fußballfan, steht in der Umkleidekabine eines Stadions. Die Zuschauer sitzen eng aneinander gedrückt auf den Bänken. Eine Statistik sagt: 10% aller Männer sind schwul, also ein Schwuler pro Fußballmannschaft! Und wo sind die? Matthias geht auf die Suche: in den Stadien und in seiner eigenen Vergangenheit. Und stößt auf ein gewaltiges Tabu.

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Matthias, Fußballfan, steht in der Umkleidekabine eines Stadions. Die Zuschauer sitzen eng aneinander gedrückt auf den Bänken links und rechts neben der kleinen Spielfläche. Sie bekommen Trikots und werden auf das bevorstehende Spiel eingeschworen. Matthias konfrontiert sie mit einer Statistik: Wenn 10% der deutschen Männer schwul sind, dann müssten doch 500.000 Schwule beim Deutschen Fußballbund sein, dies hieße also: Ein Schwuler pro Fußballmannschaft! Woran erkennt man ihn: an der schicken Frisur, am Gang, oder am Deo? Oder sind das alles Klischees? Er erinnert sich an sein eigenes Jugendtraining und den intensiven Körperkontakt beim Spiel. Matthias recherchiert vor Ort im Stadion, die Kurzinterviews werden eingeblendet. Zwischen zahlreichen homophoben Äußerungen einiger Fußballfans erkennen nur wenige die Tatsache an, dass es hier um Sport, nicht um sexuelle Orientierungen gehe. Und in der deutschen Nationalmannschaft gebe es doch bestimmt keinen einzigen Schwulen. Oder? „Steh deinen Mann“ wurde bereits von mehreren Fußballvereinen eingeladen (Schalke, BVB, Leverkusen etc.) und hat auf dem Ingternationalen Festival für Junges Publikum „Augenblick mal 2015“ in Berlin, sowie in der Schweiz, Österreich und Tschechien gespielt. Es bereichert die Diskussion um das Outing homosexueller Sportler – besonders von Fußballern - durch eine künstlerische Auseinandersetzung mit hohem Rechercheanteil. Dabei bleibt die Inszenierung moral- aber niemals humorbefreit, sie stellt brisante Fragen, lässt die Antworten jedoch in der Schwebe. Stück: Christopher Weiß Regie: Reimar de la Chevallerie Dramaturgie: Gerd Zinck Video: Matthis Albricht Es spielen: Matthias Damberg, Gerd Zinck (im Video) Premiere: 16. April 2014 in einer Umkleidekabine des Jahn Stadions in Göttingen.

EDDA

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EIN TANZTHEATERSTÜCK MIT BIRGIT GÖTZ UND MATTHIAS DAMBERG

„Edda mag nicht“ ist ein Tanztheaterstück mit einer Tänzerin und einem Schauspieler über Sinn und Sinnlichkeit von gesundem Essen für Menschen ab 5 Jahren. Es ist ein Projekt von „vier.D“, des Vereins für spartenübergreifenden Tanz und Theater in Koproduktion mit dem Theater im Depot Dortmund.

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„Edda mag nicht“ ist ein Tanztheaterstück mit einer Tänzerin und einem Schauspieler über Sinn und Sinnlichkeit von gesundem Essen für Menschen ab 5 Jahren. Es ist ein Projekt von „vier.D“, des Vereins für spartenübergreifenden Tanz und Theater in Koproduktion mit dem Theater im Depot Dortmund.

http://www.vier-d.info/Profi-Projekte/Edda-mag-nicht