TREIBKRAFT.THEATERINTERVENTIONEN

Workshops

Die Workshops verstehen sich als theaterpädagogische Vermittlung und richten sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene, an Amateurtheatergruppen und Schulklassen. Es geht je nach Thema um Improvisationstheater- und Schauspieltechniken, Theater an besonderen Orten oder den Umgang mit Material und Objekten.
Zugleich richten sich die Workshops an theaterpädagogische Multiplikatoren – ErzieherInnen, LehrerInnen, Theaterpädagogen – die nach neuen Ideen und Inspirationen für ihre Theaterarbeit mit Laien suchen.

VON SPIEL ZUM STÜCK

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In der Theaterarbeit mit Laien nehmen Spiele eine zentrale Rolle ein und haben oft verschiedene Funktionen. Sie können als „Autwärmer“ dienen, Kreativität wecken und den Spaß an szeniecher Darstellung. Sie stärken die Gruppendynamik und erleichtern es, Gefühle zu zeigen. Zugleich können Spiele und Übungen eine direkte Hinführung zur Inszenierung sein. Mit ihnen lassen sich Bewegungsabläufe, improvisierte Spielsequenzen, Darstellungsmomente gewinnen, die später Eingang ins Stück finden.

In der Theaterarbeit mit Laien nehmen Spiele eine zentrale Rolle ein und haben oft verschiedene Funktionen. Sie können als „Autwärmer“ dienen, Kreativität wecken und den Spaß an szeniecher Darstellung. Sie stärken die Gruppendynamik und erleichtern es, Gefühle zu zeigen. Zugleich können Spiele und Übungen eine direkte Hinführung zur Inszenierung sein. Mit ihnen lassen sich Bewegungsabläufe, improvisierte Spielsequenzen, Darstellungsmomente gewinnen, die später Eingang ins Stück finden.

ELEMENTARTHEATER / THEATER DER DINGE UND SINNE

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Der Workshop zum Elementartheater kann eine eintägige Fortbildung für Multiplikatoren sein oder ein Wochenprojekt mit abschließender Aufführung. Der Workshop basiert auf den langjährigen Erfahrungen, die ich (Matthias Damberg) mit dem „Theater für die Allerkleinsten“ beim HELIOS Theater gemacht habe, sowohl als Schauspieler in „H2O“ in über 200 Aufführungen, als auch in Workshops mit ErzieherInnen, angehenden HeilerziehungspflegerInnen und Studierenden (ZHdK).

Der Workshop zum Elementartheater kann eine eintägige Fortbildung für Multiplikatoren sein oder ein Wochenprojekt mit abschließender Aufführung. Der Workshop basiert auf den langjährigen Erfahrungen, die ich (Matthias Damberg) mit dem „Theater für die Allerkleinsten“ beim HELIOS Theater gemacht habe, sowohl als Schauspieler in „H2O“ in über 200 Aufführungen, als auch in Workshops mit ErzieherInnen, angehenden HeilerziehungspflegerInnen und Studierenden (ZHdK).

„Elementartheater“ bedeutet zum einen die Arbeit mit elementaren Materialien wie z. B. Wasser, Sand, Papier oder Ton. Zum anderen ist es generell eine basale Einführung in die Theaterarbeit, weil es Fragen stellt wie: Was ist überhaupt Theater? Wann beginnt „das Theaterstück“ und wann hört es auf? Welche Mittel erzeugen Aufmerksamkeit und regen die Wahrnehmung an? Wie wirken sich Tempo, Rhythmus und Entschleunigung aus? Welche dramatischen und dramaturgischen Elemente taugen außerhalb der sonst bedeutungstragenden Sprache und Geschichte?

Am Beispiel eines Publikums ab zwei Jahren findet man eine radikale Voraussetzung vor: diese Zuschauer kennen keine Theaterkonventionen, sie wissen nicht wie man sich zu verhalten hat. Ihr Blick und ihre Wahrnehmung sind nicht verstellt durch irgendwelche Erwartungen oder Theatervorerfahrungen. Und die Verhaltensregeln müssen nicht erklärt, sie können allein durch ästhetische Mittel erzeugt werden (Grenzziehung Bühne/Spielfläche und Zuschauer oder die Setzung von Anfang und Ende).

Diese Art des Theaters ist nahe am zeitgenössischen Theater und die Workshopteilnehmer lernen dessen Techniken kennen: Bild, Musik, Rhythmus, Körperlichkeit etc. bekommen mehr Gewicht als Text und Geschichte. Man erarbeitet eher eine Performance, als ein „Theaterstück“. An manchen Stellen ist es mehr eine Live-Installation, als Theater im klassischen Sinne.

Die Begrifflichkeit des „Theaters für die Allerkleinsten“ erweitert sich also auf „Elementartheater“. Indem sich die Workshopteilnehmer_Innen in die 2-jährigen-Perspektive begeben, bekommen sie in ihrer eigenen Theaterarbeit noch einmal einen grundlegenden Blick auf Theater. Zum Abschluss eines einwöchigen Workshops kann eine Aufführung vor Publikum stattfinden. Diese ist nicht zwingend nur für ganz kleine Zuschauer, zum Beispiel auch Förderschulklassen sind geeignet, da sie dankbare Zuschauer eines weniger kognitiven sondern mehr sinnlichen Theaters sind. Man kann aber auch eine spannende Abend-Performance mit erwachsenen Zuschauern machen.

Der Workshop beinhaltete im Konkreten:
• Besuch eines Theaterstückes für die Allerkleinsten z. B. im HELIOS Theater Hamm
• Übungen, Spiele und Theorie zur Einführung in das Feld des Theaters für die Allerkleinsten
• Experimentieren und Improvisieren mit den Materialien Papier, Ton, Holz, Sand aber auch mit Stimme, Körperlichkeit und einzelnen Wörtern
• Erarbeitung einzelner „Miniszenen“ und Präsentation in der Teilnehmergruppe
• Beim Wochenprojekt: Erarbeitung einer zusammenhängenden Performance
• Präsentieren der Performance vor einer Zuschauergruppe
• Abschließende Reflektion des gemeinsamen künstlerischen Prozesses und der Aufführungserfahrung

SELBST- UND FREMDWAHRNEHMUNG UND KÖRPERSPRACHLICHER AUSDRUCK

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Im Mittelpunkt des Grundlagenkurses, der sich vor allem an Schulklassen richtet, steht die Selbst- und Fremdwahrnehmung der Schülerinnen und Schüler. Anhand von praktischen Übungen, Rollenspielen und kleinen darstellerischen Sequenzen bietet sich den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, individuelle Eigenschaften zu erkennen und zu formulieren. Damit wird ihnen ein Werkzeug an die Hand gegeben, um das eigene Verhalten und seine Wirkung gegenüber Dritten zu durchschauen, bewusster zu gestalten und gegebenenfalls nachhaltig zu verändern. Darüber hinaus wird die Fähigkeit zur Beobachtung geschärft und in Feedback-Runden zu einer gemeinsamen Reflexion des körpersprachlichen Ausdrucks angeregt.

Im Mittelpunkt des Grundlagenkurses, der sich vor allem an Schulklassen richtet, steht die Selbst- und Fremdwahrnehmung der Schülerinnen und Schüler. Anhand von praktischen Übungen, Rollenspielen und kleinen darstellerischen Sequenzen bietet sich den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, individuelle Eigenschaften zu erkennen und zu formulieren. Damit wird ihnen ein Werkzeug an die Hand gegeben, um das eigene Verhalten und seine Wirkung gegenüber Dritten zu durchschauen, bewusster zu gestalten und gegebenenfalls nachhaltig zu verändern. Darüber hinaus wird die Fähigkeit zur Beobachtung geschärft und in Feedback-Runden zu einer gemeinsamen Reflexion des körpersprachlichen Ausdrucks angeregt.

SICH KENNENLERNEN UND ACHTEN DURCH THEATERSPIEL

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Dieser Workshop richtet sich vor allem an Schulklasse. Der Lernerfolg einer Lerngruppe hängt sehr stark von einem guten Umgang der Schüler miteinander ab. Gerade am Anfang, wenn sich eine Gruppe neu gebildet hat, kann man positiv auf die Gruppenbildung einwirken. Jeder kennt die Situation, dass das Klima in einer Klasse schlecht ist, es gibt zum Beispiel permanente Störer und Provozierer auf der einen Seite, und zurückgezogene schüchterne Schüler auf der anderen Seite. Das Verständnis füreinander ist gering, der andere wird nicht akzeptiert.

Dieser Workshop richtet sich vor allem an Schulklasse. Der Lernerfolg einer Lerngruppe hängt sehr stark von einem guten Umgang der Schüler miteinander ab. Gerade am Anfang, wenn sich eine Gruppe neu gebildet hat, kann man positiv auf die Gruppenbildung einwirken. Jeder kennt die Situation, dass das Klima in einer Klasse schlecht ist, es gibt zum Beispiel permanente Störer und Provozierer auf der einen Seite, und zurückgezogene schüchterne Schüler auf der anderen Seite. Das Verständnis füreinander ist gering, der andere wird nicht akzeptiert.

Dieser Workshop soll einen Beitrag leisten zu einem besseren Einvernehmen miteinander. Das Theater – als die soziale Kunstform – stellt theaterpädagogische Methoden zur Verfügung, die auf eine konstruktive Gruppenbildung abzielen. Im Ablauf des ganztägigen Kurses wären das konkret:


1. Aufwärm- und Kennenlernspiele
Einfache Eröffnungsspiele zum Sich-Kennenlernen. In spaßigen und körperbetonten Spielen und Übungen werden die SchülerInnen locker und sind bereit sich auf Neues einzulassen.

2. Gruppenübungen
Spiele und Übungen in denen gemeinsam und gleichzeitig etwas gemacht wird. Es muss aufeinander gehört und geachtet werden, sonst funktioniert es nicht. Eine spielerische Annäherung an „Einander-achten“.

3. Improvisation
Der ‚große‘ Begriff der Improvisation birgt ein einfaches und wichtiges Theaterprinzip in sich: das Ja-Sagen. Nur damit funktioniert die Dreischrittigkeit der Improvisation: Nehmen-behalten-geben. Über elementare Improübungen sollen die Schüler a) lernen etwas anzunehmen, was ihnen (in diesem Fall spontan und unerwartet) entgegengebracht wird. b) sollen sie urteilsfrei damit umgehn. Es nur wahrnehmen und es erstmal so akzeptieren, wie es ist, um dann einen eigenen Umgang damit zu finden. Und c) es weitergeben – in einer Art, dass jemand anderes es annehmen kann.


Dieses Theaterprinzip ist eigentlich auch ein wesentliches Prinzip der Kommunikation. Das Theater wird genutzt, um Kommunikationsformen spielerisch zu erproben. Mit dem Ziel des sich urteilsfreieren Kennenlernens und Achtens.

ORTSSPEZIFISCHES THEATER

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IMPROVISATIONSTHEATER

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